Adelssitze: Adelssitz Nederhove

Unweit des Rittersitzes auf dem Homberg lag im heutigen Nierenhof der Adelssitz der Familie von Nederhove. Bis zum Aussterben des Geschlechtes im 15. Jahrhundert waren die Herren von Nederhove isenbergisch-limburgische Dienstmannen. Ihr Wohnsitz lag am südwestlichen Ausläufer des Isenberges. Im Jahre 1172 war Hellwich v. N. Ministerial der Kirche zu Köln. Später taucht der Name Slugh auf dem Nederhove auf. Im Jahre 1360 wurde Gudeke Slugh von Nederhove vom Grafen Dietrich belehnt. Träger des gleichen Namens hatten auch im 15. Jahrhundert das Richteramt in Hattingen inne. Im Jahre 1757 kaufte der Kaufmann Johann Peter Bachmann aus Langenberg den Landbesitz, der zu dem Gut gehörte, und errichtete darauf an der Hauptstraße umfangreiche Wohn- und Wirtschaftsgebäude.

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Christian Hartmann: Hattingen-Historisch